2017

Dezembernachschlag…

Ohne zu fotografieren geht´s im Dezember irgendwie doch nicht und auch wenn ich mich quasi in meinem letzten Beitrag bereits in die Weihnachtsfeiertage verabschiedet habe, der Dezember ist schon recht lange…

…also kurzerhand noch ein spontanes Shooting mit Daria ausgemacht und mit ein paar Aufnahmen daraus möchte ich das Jahr 2017 nun definitiv ausklingen lassen – und jetzt kommt heuer wirklich nix mehr!

Mamiya RB67 / 180mm f4.5 / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Ohne Punsch in der Vorweihnachtszeit geht´s natürlich auch nicht ganz. Was liegt also näher mit guten Freunden dem Christkindlrummelplatz einen Besuch abzustatten? Aufgrund des eisigen Windes war der Aufenthalt zwar nur ein kurzer, aber das anschließende Verweilen beim Heurigen bei Glühmost und Roastbeefstangerl dafür umso länger.

Nikon FM / 35mm f2.8 / Kodak TRI-X (gepusht auf 3200) / entwickelt in Microphen / Scan vom Negativ

Ohne Schnee sollte es zu Weihnachten zwar nicht gehen, aber die letzten weißen Weihnachten liegen schon eine gefühlte Ewigkeit zurück. Also wenn im Dezember schon Schnee fällt (und sei es noch so wenig), muss die Gunst der Stunde genutzt werden – ein paar Aufnahmen gehen immer.

Lubitel 2 / Ilford Delta 400 / entwickelt in Microphen / Scan vom Negativ

still und aus…

Trübes Wetter, trübe Stimmung und dazu die passende Musik im Ohr…

Die Lichtblicke an diesem nebeligen Tag waren die neu ins Haus geflatterte Minolta, die reibungslos funktioniert hat und die anschließende Filmentwicklung in Microphen – ein bis dato von mir nicht verwendetes „Wässerchen“, das v.a. im Pushverfahren für dezenteres Korn sorgen soll.

P.S. Diese kleine Serie wird auch gleichzeitig mein letzter Tagebucheintrag im heurigen Jahr sein, die Adventszeit werde ich abseits vom Weihnachtsrummel ganz still verbringen. Ich wünsche allen eine ebenso ruhige und stille Adventszeit – 2018 geht´s dann wieder weiter.

Minolta XG-M / 50mm f2.0 / Kodak TRI-X (gepusht auf 800) / entwickelt in Microphen / Scan vom Negativ

Geht doch!

Nein, es ist nicht sinnvoll einen Diafilm als Farbnegativfilm zu entwickeln. Genau genommen ist es nicht einmal sinnvoll eine Holga mit einem Rollfilm zu füttern und damit zu fotografieren. Warum dann doch? Ganz einfach – weil es geht und es auch hin und wieder spannend ist, wenn man wenig Einfluss auf das Ergebnis hat…

Holga 120N / Fujichrome Provia 100F / Crossentwicklung mit Digibase C-41 / Scan vom Negativ

Fitmarsch, Fahnen & Friedhof

Ende Oktober und Anfang November reichen sich zwei Feiertage Jahr für Jahr die Hände. Da ist zunächst einmal der Österreichische Nationalfeiertag am 26. Oktober, der traditionell mit „Fitmarsch“ und/oder „Flagge zeigen“ begangen wird. Beides lässt sich sehr gut mit der Kamera begleiten bzw. festhalten und dabei kann zur Abwechslung auch schon mal ein Farbfilm eingelegt werden…

Nikon F100 / 35mm f1.8 / Kodak Ektar 100 / Scan vom Negativ

Zu Allerheiligen am 1. November habe ich dann den sanierten „Russenfriedhof“ in Berndorf besucht. Wer diesen Teil des Friedhofs noch von früher kennt, wird ihn kaum wiedererkennen – keine überwucherten Grabstellen und keine Patina mehr auf den Steinen. Sei´s drum – bei bedecktem Himmel habe ich endlich meinen letzten APX 400 eingelegt und passenderweise das russische 37mm MIR Objektiv an die Pentax geschraubt. Vom Objektiv bin ich positiv überrascht – akzeptable Schärfe, lediglich beim Fokussieren muss man eine gefühlte Ewigkeit drehen um vom Nah- in den Fernbereich zu kommen.

P.S. Obwohl durch die notwendig gewordene Sanierung einige Motive nicht mehr in der ursprünglichen Form vorhanden sind – der Friedhof hat auch abseits vom Russischen Teil durchaus stimmungsvolle Ecken…

Asahi Pentax SV / Mir-1 37mm f2.8 / Agfa APX 400 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Aufräumarbeiten

Nachdem auf meiner fotografischen To-do-Liste für dieses Jahr so gut wie alle Punkte abgehakt sind, aber immer irgendwo irgendein Fotozeug herumliegt, durfte/konnte/musste ich mich auch einmal mit Aufräumen beschäftigen. Zuerst ist mir die seit Ende August mit einem Pan F Plus gefüllte Agfa Click I in die Hände gefallen – ein offener Punkt, der zwar nicht auf meiner To-do-Liste vermerkt war, aber irgendwann sollte dieser Film ja dann doch einmal belichtet werden, was ich bei einem klitzekleinen Samstagsspaziergang in Bad Vöslau auch gleich gemacht habe.

Agfa Click I / Ilford Pan F Plus / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

Ein Blick in den Kühlschrank brachte den nächsten (zwar nicht vermerkten, aber unerledigten) Punkt in Form eines 2003 abgelaufenen Farbfilms zum Vorschein. Dieser Film mit 24 Aufnahmen wurde mir vor einigen Wochen geschenkt, allerdings keine Ahnung, wie und wo er die letzten Jahre (Jahrzehnte) gelagert wurde. Nachdem der Herbst zwar wunderbare Grautöne liefert, aber auch eine sehr farbenprächtige Jahreszeit ist, meine Farbentwicklungschemie ohnehin nicht ewig hält und sowieso nur 24 Aufnahmen auf diesen Film passen, habe ich ihn bei einer ausgiebigen Wanderung zur Ruine Merkenstein kurzerhand in meine Smena gespannt und anschließend mit dem Digibase C-41 Kit bei 25° entwickelt.

Smena Symbol / Bipa magic Color 200 / Digibase C-41 / Scan vom Negativ

Und weil 24 Aufnahmen halt schon ein wenig wenig sind, habe ich (quasi als Back Up) noch einen frischen Agfa Vista Plus mitgenommen. Meine Smena, die bis dahin keine Probleme beim Filmtransport gemacht hat, ist dann bei diesem Film zur Höchstform in Punkto Unzuverlässigkeit aufgelaufen (trotz der Verwendung eines 36er Films waren schlussendlich auch nur 24 Aufnahmen möglich). Und weil´s ab einem gewissen Punkt eh schon wurscht ist, habe ich (und auch damit ich schneller fertig bin) die Farbentwicklung diesmal bei 38° (so in etwa halt) durchgeführt – Retro Look quasi inklusive…

Smena Symbol / Agfa Vista Plus 200 / Digibase C-41 / Scan vom Negativ

P.S. Bei einem flüchtigen Blick in eine Kameratasche habe ich noch einen alten APX 400 entdeckt (komisch, weil eigentlich dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt immer, dass ich schon alle längst aufgebraucht hätte). Gleich daneben lag übrigens ein bis dato noch nicht verwendetes und längst vergessenes MIR-1 „Grand Prix Brussels 1958 Objektiv – nun ja, da wird dann demnächst ein (letzter) APX in die Pentax eingelegt und ein altes Russisches Objektiv an die Pentax raufgeschraubt werden!

Quo vadis?

Der Triestingtaler Schutzengerlkirtag ist im dritten Jahr nochmal kräftig gewachsen. So wurden diesmal für kleine Handwerkskunst die Pforten des Stadttheaters geöffnet und erstmalig fand auch ein Umzug zur Flügelübergabe im finsteren Festzelt statt. Dabei fand sich eine illustre Schar an kostümierten Menschen ein, die hinter einem Dampftraktor feierlich ins Festzelt zur Flügelübergabe trotteten. Mir stellte sich dabei die Frage, wohin bzw. wie weit sich der Kirtag noch entwickeln soll bzw. muss? Die Antwort darauf gibt´s dann aller Voraussicht nach erst nächstes Jahr beim vierten Schutzengerlkirtag…

Nikon F100 / 35mm f1.8 / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Gut.Besser.Gösser!

Wenn Ottakringer und Stiegl ein absolutes No-Go und Murauer und Puntigamer gerade noch so geduldet sind, dann befindet man sich in Leoben, wo der Stadtteil Göss Namensgeber einer der größten Kirtage Österreichs ist. Klarerweise musste auch ich zumindest einmal für mein Projekt „jahrmarkttag“ diesen altehrwürdigen und traditionsreichen Kirtag besuchen. Die längste Standlmeile Österreichs hat mir dabei so einiges abverlangt und aufgrund des außergewöhnlichen Umfangs habe ich die Aufnahmen von diesem Kirtag zweiteilen müssen. Der erste Teil zeigt das Geschehen rund um den Hauptplatz und der zweite Teil dann das bunte Treiben entlang der Gösser Straße – beides natürlich analog und SW!

Nikon F100 / 35mm f1.8 / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

#NRW2017

Zum Glück wird der Wahlkampf nicht ausschließlich im Netz geführt…

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak Ektar 100 / Scan vom Negativ

Habt Acht!

Einmal im Jahr wird in Wr. Neustadt ausgemustert und dabei werden mittels einer großen Militärparade praktischerweise auch gleich die Gerätschaften präsentiert, die den verfassungsmäßigen Auftrag zur umfassenden Landesverteidigung sicherstellen sollen.

Und so rollen Panzer durch die Straßen und Transportmaschinen überfliegen die „Allzeit Getreue“. Bei mir jedoch hinterlässt diese geballte militärische Präsenz stets ein beklemmendes Gefühl und die breite Grazer Straße wird zu einem schmalen Grat zwischen Patriotismus und Nationalismus.

Die ganze (zackige) Bilderstrecke gibt´s dann bei den Reportagen

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Ilford FP4 Plus / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

Alles halb so schlimm…

Die analoge SW Fotografie bietet zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten von Filmen, Entwicklern, Arten der Entwicklung (Mischverhältnis, Bewegung, Temperatur, etc.). Diese nicht-standardisierten Abläufe machen unter anderem auch den speziellen Reiz der SW Fotografie aus. Die Kombination Kodak TRI-X in Rodinal ist z.B. prädestiniert für den klassischen Reportage Look mit ausgeprägtem Korn – das kann man mögen, muss man aber nicht.

Um diese Kombination jedenfalls auch einmal selbst auszuprobieren, habe ich bei einer kleinen Tour von St. Veit auf den Guglzipf kurzerhand einen TRI-X belichtet. Obwohl keine klassische Reportage, hat die kleine Wanderung vorbei am Golfplatz durch verschlungene Waldpfade keineswegs zu einer „Kornwüste“ geführt – also alles halb so schlimm (wobei ich diese Kombination bei Landschaftsaufnahmen nicht vorrangig benutzen werde). 

Nikon FM / 50mm f1.8 Pancake / Kodak TRI-X / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

Nachdem wie gesagt ein Waldspaziergang nicht unbedingt nach einem Reportage Look verlangt, habe ich bei einer kleineren Routineuntersuchung im Krankenhaus ebenfalls eine Kamera eingepackt, um ein paar Aufnahmen zu schießen. Das Korn ist durchaus ausgeprägt, wobei der Look auch meine damalige Stimmungslage unterstreicht (wer geht schon gern ins Krankenhaus), aber alles halb so schlimm…

Konica Hexar AF / Kodak TRI-X / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

Im Osten (fast) nichts Neues

Vollautomatisch statt manuell, Rodinal statt ID-11, gekippt statt rotiert und trotzdem nichts Neues bei mir im Dorf…

Konica Hexar AF / Ilford FP4 Plus / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

Aufwärmtraining

Nachdem ich heuer beim Projekt „jahrmarkttag“ ein Highlight im Visier habe (Details werden noch nicht verraten), ist mir der Kirtag in Pottenstein sehr gelegen gekommen, um wieder ein bisserl in Schwung zu kommen. Obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft habe ich nicht gewusst, dass dieser Kirtag so groß ist. Aber das war mir als „Aufwärmtraining“ nur allzu recht…

Nikon F100 / 35mm f1.8 / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Tutto completto!

35mm & 50mm & 90mm: Genau für diese drei Brennweiten wird im Sucher der M2 der passende Rahmen eingespiegelt und nachdem ich bereits sowohl ein 50er als auch ein 35er mein Eigen nenne, habe ich jetzt die Lücke mit dem 90mm f2.8 Elmarit geschlossen. Das Fokussieren mit Offenblende im Nahbereich ist zwar eine ziemliche Herausforderung und auch wenn das Elmarit nicht unbedingt das schärfste 90mm Objektiv aus Wetzlar ist – meine M2 ist jetzt jedenfalls tutto completto!

P.S. Zum Glück habe ich keine M6, denn dann würden noch ein 28mm, 75mm und ein 135mm Objektiv der Vollständigkeit halber fehlen, aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Leica M2 / 90mm f2.8 Elmarit / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Déjà-vu

Wenn im Display meines Autos das Wartungszeichen aufleuchtet, ich mich daraufhin pflichtbewusst in die Werkstatt begebe und eine Stunde Wartezeit überbrücken muss – dann ist die Zeit gekommen, die Kamera aus der Tasche zu holen und einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Wenn dann noch dazu die erste kommunale Arbeiterwohnanlage der Republik Österreich in Gehweite liegt, muss man auch nicht lange nach Motiven suchen (Wiedenbrunn lässt grüßen)…

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Ilford FP4 Plus / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Made in USSR – Смена Символ

Ich hab´s ja schon anklingen lassen – am Flohmarkt ist mir unlängst auch eine Smena Symbol aus dem Hause Lomo in meine Hände gesprungen. Aber wo Lomo draufsteht, ist nicht zwingend nur Lomo drinnen – die Smena Symbol ist durchaus vielfältig handzuhaben.

Einerseits lässt sich alles mit Symbolen einstellen, die Filmempfindlichkeit wird direkt am Objektiv eingestellt (und dadurch wird auch gleich eine Blende festgelegt) und auf der Oberseite des Objektivs wird die Verschlusszeit mittels fünf verschiedener Symbole (von Sonnenschein bis hin zu stark bewölkt mit Regen) eingestellt. Diese Grundeinstellungen müssen dann – solange sich die Witterung nicht ändert – auch nicht mehr verändert werden. Einfach durch den Sucher schauen, die Entfernung einstellen (wobei auch das selbstverständlich mittels Symbolen geht) und sanft den Auslösehebel betätigen. Zum Sucher möchte ich nur kurz anmerken, dass durch diesen deutlich mehr zu sehen ist, als dann auch tatsächlich aufs Negativ gebannt wird – also dem Hauptmotiv lieber ein bisserl mehr Platz gönnen.

Andererseits lassen sich die Einstellungen von Blende und Verschlusszeit auch manuell steuern, so dass ausreichend (Spiel)Raum für eigene Gestaltungsmöglichkeiten bleibt.

Bei meinem ersten Probegalopp habe ich die Smena jedenfalls ganz nach Vorschrift benutzt, die Einstellungen ASA 50 (= f5.6) und strahlender Sonnenschein (= 1/250) ausgewählt und nur im Schatten auf das erste (zarte) Wolkensymbol gewechselt. Geschenkt habe ich ihr am Probetag nichts, sowohl draußen als auch drinnen fotografiert und auch wenn die optische Qualität nicht „state of the art“ ist – das einfache Fotografieren mit der Smena macht durchaus Spaß!

Smena Symbol / Ilford Pan F Plus / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

back to business…

Genauso wie ein Urlaub zu Ende geht, geht auch meine kleine online Auszeit vorüber. Aber nachdem ich schließlich und endlich keine fotografische Auszeit genommen habe, gibt´s ab sofort wieder was zum Lesen und Herzeigen bzw. zum Anschauen. Zum Auftakt berichte ich sehr ausführlich über ein kleines Hoppala, das dann geradewegs zu meiner ersten Farbentwicklung geführt hat…

Aber der Reihe nach: Am Anfang stand eine erfolgreiche Schnäppchenjagd am Flohmarkt, die mir unter anderem eine wie neu aussehende Zenit TTL samt 37mm MIR Optik beschert hat (gemeinsam mit einer Smena Symbol, aber darüber zu einem späterem Zeitpunkt). Die Zenit ist eine solide, aber nicht gerade leise Spiegelreflexkamera und passt perfekt zu meinem Helios Objektiv. Eine russische Kamera in der Hand und mit Daria eine Russin vor dem russischem Helios – perfekt für eine erstes „Swirly Bokeh“ Shooting „made in USSR“.

Für die Offenblende war es anfänglich noch zu hell (die kürzeste Verschlusszeit der Zenit beträgt lediglich 1/500), deshalb habe ich zum Auftakt einen Rollei RPX 100 mit der Lubitel 2 (aus dem Hause Lomo) belichtet.

Lubitel 2 / Rollei RPX 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Zu etwas späterer Stunde konnte ich die Zenit zur Hand nehmen, den Blendenring beim Helios auf „2“ drehen, einen Kodak Portra einspannen und bei einem kleinen Spaziergang mit Daria auch gleich belichten. Das Zurückspulen des Films gestaltete sich dann etwas problematisch. Vergeblich suchte ich den Knopf, der die Filmtransportrolle entriegelt und mit zunächst sanftem, dann entnervt vehementerem Druck versuchte ich den Film zurück zu spulen. Als es dann sehr bald sehr leicht ging (oder besser: zu bald und zu leicht), ahnte ich bereits Böses – ein erster verstohlener Blick ins Innere zeigte auf der linken Seite die Filmpatrone, der Film befand sich jedoch noch rechts auf der Aufwickelspule – Autsch! (*)

(*) der Entriegelungsmechanismus ist übrigens im Auslöseknopf integriert (falls jemand ebenfalls Probleme haben sollte…)

Zuhause habe ich dann im Wechselsack die Rückwand (nochmals) geöffnet und den Film auf die Spirale gewickelt und im Entwicklungstank verwahrt. Das Digibase C-41 Kit für die Farbentwicklung, das ich mir vor einigen Monaten zugelegt hatte, musste eh einmal ausprobiert werden – warum also nicht gleich jetzt? Lt. Anleitung kann man auch bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen (ab 25° C) Farbfilme entwickeln, allerdings dauert dann der Entwicklungsprozess aber um einiges länger als beispielsweise bei 38° C. Ich habe mich dann für die längere Entwicklungszeit bei 25° C entschieden –  in der Hoffnung, dass im Wasserbad die Temperatur von Entwickler, Bleicher & Fixierer bei warmen Außentemperaturen relativ konstant bleiben müsste. Problematisch war auch mein zu groß bemessener Trichter, der das sofortige Zurückleeren der Chemie in die jeweiligen Beutel massiv erschwerte – ansonsten „business as usual“. Ein erster grober Scan mit dem Smartphone zeigte, dass die Aufnahmen einen Blaustich hatten, der aber bereits beim Scannen ausgeglichen werden konnte und mir das nachträgliche Korrigieren in Lightroom erspart hat.

Zenit TTL / Zenit Helios (44M-6) 58mm f2.0 / Kodak Portra 160 / Digibase C-41 / Scan vom Negativ

Weil ich doch ein wenig wegen der Entwicklung unsicher war und ich Daria unbedingt Farbaufnahmen zukommen lassen wollte, haben wir tags darauf nochmals geshootet, diesmal jedoch mit meiner Pentax SV in der Hand und anschließender Farbentwicklung durchs Cyberlab-Fachlabor.

Asahi Pentax SV / Zenit Helios (44M-6) 58mm f2.0 / Kodak Portra 160 / Scan vom Negativ

P.S. Nachdem sich aber mit dem Digibase C-41 Kit bis zu 15 Filme entwickeln lassen, werde ich auf alle Fälle noch weitere Farbfilme zuhause entwickeln – allerdings dann mit einem Heizstab, um die erforderliche Temperatur genau einzuhalten und selbstverständlich einem passenden Trichter.

Auszeit!

Nachdem in den letzten Monaten bei mir einiges los war und manches auch noch vorbereitet werden muss, nehme ich mir für die nächsten Wochen eine kleine Online-Auszeit. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen und weil ja jetzt eh gerade Urlaubszeit ist, gibt´s dafür ganz neu eine eigene Reise-Rubrik auf meiner Homepage. Zum Auftakt nehme ich euch mit auf die Insel Usedom, die ich Ende Juni zum ersten Mal besucht habe. Einen Blick hinein gibt´s direkt hier

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak Portra 160 / Scan vom Negativ

P.S. Obwohl ich ja bereits früh in meinem Tagebuch geschrieben habe, dass ich die Nikon FA inkl. 50er Pancake mit in den Urlaub nehme, habe ich mich dann doch kurzfristig umentschieden – die M2 und das 35er Summaron sind´s dann letztendlich geworden.

„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut…“

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle Besucher meiner Vernissage am 7.7., es war ein wirklich toller Abend, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.

Besonders bedanken möchte ich mich vor allem bei der Kuratorin Fr. Susanne Schmieder-Haslinger und dem ganzen Museumsteam sowie Hrn. Dr. Friedrich Klocker von der Arthur Krupp Ges.m.b.H. für die Unterstützung bei der Umsetzung der Ausstellung. Danke auch an StR Kurt Adler und Bgm. Hermann Kozlik für die einleitenden Worte und (last, but not least) an Valentin Wagner, der die Eröffnung fotografisch begleitet hat.

auf Hochtouren!

Diesmal geht´s nicht um neue Bilder, alte Objektive oder erstmalig verwendete Filme. Diesmal geht´s um meine Ausstellung „Wiedenbrunn im Jahreslauf“ im krupp-stadt-museum in Berndorf. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren und auch wenn die Aufnahmen bereits ausgiebig am Bildschirm betrachtet wurden – gedruckt und an der Wand kommen Fotografien einfach am besten zur Geltung!

auf der Suche nach dem Korn…

Nachdem mir immer wieder mal (für mich) neue Filme in den Einkaufswagen hüpfen, fristen diese zunächst einmal ein Schattendasein im Kühlschrank. Als Gewohnheitstier greife ich doch lieber zu Altbewährtem und betrachte Neuerwerbungen skeptisch aus dem Augenwinkel. Irgendwann einmal ist die Neugierde dann zu groß und dieser Film wird eingelegt, belichtet und entwickelt. Der Rollei RPX 25 war genau so ein Fall – zunächst ignoriert, anschließend skeptisch beäugt und dann (glücklicherweise) zum Shooting mit Johanka mitgenommen, belichtet und entwickelt.

Abgesehen von einer (wie nicht anders zu erwartenden) sehr feinen Anmutung bietet der Rollei RPX 25 zusätzlich noch den Vorteil bei ausreichender Helligkeit trotzdem die Blende weit aufzumachen und dadurch mit der (Un)Schärfe zu spielen. Und das habe ich auch ausgiebig gemacht…

Nikon F100 / 50mm f1.4 / Rollei RPX 25 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Selbstverständlich habe ich (als Gewohnheitstier) auch wieder zu Altbewährtem gegriffen und noch einige Bilder mit der Mamiya (Ilford FP4 Plus & Kodak TRI-X) geschossen – zur ganzen Serie geht´s dann hier…

Mamiya AFDII / 80mm f2.8 / Kodak TRI-X (+2) / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Baum fällt!

Was wäre eine Fotoreportage von einer Hochzeit ohne dass das Anstecken der Ringe fotografiert werden würde? Richtig, ohne dieser einen Aufnahme würde die ganze Serie unvollständig bleiben. Ab und zu steht (und fällt) eben alles mit einer einzigen Aufnahme – vor allem beim Maibaumumschnitt: Ohne fallenden Baum, das geht gar nicht…

Zur ganzen (und vollständigen) Serie geht´s dann hier…

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Ilford FP4 Plus / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Sommer(t)raum

Flohmärkte haben so ihre Tücken – vor allem dann, wenn eine gut erhaltene Polaroid 1000SE um € 5,- angeboten wird. Bildqualität ist mit dieser bereits damals preisgünstigen Einsteigerpolaroid ein unerreichbares Ziel, aber die fehlerhaften Aufnahmen haben eine gehörige Portion Charme. Wobei der Spaß aber ein recht teures Vergnügen ist, ein Film mit acht Aufnahmen kostet rund € 19,-.

Als Testobjekt musste eine Ansammlung von kleinen Schrebergärten herhalten, bei der nach der Winterstarre bereits das sanfte Frühlingserwachen eingesetzt hatte. Obwohl ich fast täglich bei diesen Kleingärten vorbeigehe, waren sie bis zu diesem Zeitpunkt quasi fotografisches Neuland für mich…

Polaroid 1000SE / Impossible SX-70 SW Sofortbildfilm / Scan vom Positiv

Zum Vergleich habe ich die gleichen Motive ein paar Tage später herkömmlich auf Farbnegativfilm gebannt:

Und weil – im Gegensatz zu Polaroids – auf einen Kleinbildfilm mehr als acht Aufnahmen passen, habe ich noch ein paar weitere Ansichten der kleinen Welt im Grünen abgelichtet:

Nikon FA / 50mm f1.8 Pancake / Kodak Colorplus 200 / Scan vom Negativ

Wenn´s läuft, dann läuft´s…

Nachdem lt. diverser Forenbeiträge das 35mm Summaron bei Verwendung von Farbfilm in Bezug auf Kontraste Schwächen aufweisen soll, war der „Sunset Run“ in Berndorf eine willkommene Gelegenheit für einen ersten Probelauf. Ganz so sonnig wie der Name es vermuten lässt, war es an diesem Tag zwar nicht (harte Kontraste Fehlanzeige), aber wenn schon nicht alles so läuft wie geplant, habe ich wenigstens einen ersten Testlauf mit dem schnellen Kodak Ultra Max 400 durchgezogen…

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak Ultra Max 400 / Scan vom Negativ

Tags darauf ging es dann zum „Spartan Race“ nach Wr. Neustadt. Als ich im März zum ersten Mal davongehört habe, dachte ich noch an eine europäische Variante von Takeshi’s Castle. Ein kleiner Blick auf die Homepage wäre zwar ausreichend gewesen, um den Charakter dieser Veranstaltung richtig einzuordnen, aber so bin ich halt gänzlich unbelastet nach Wiener Neustadt gefahren – wobei aufgrund dessen, dass das Spartan Race auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie stattfindet, ein Hinweis sein hätte können bzw. müssen, dass eben kein familienfreundlicher Hindernislauf am Programm steht…

Neben offen zur Schau gestellter militärischer Präsenz erwartete mich eine bunte Anzahl an Menschen aus aller Herren Länder, die nicht nur sich selbst beweisen wollten, zu den härtesten Jungs und Mädels auf diesem Planeten zu gehören. Die Verwandlung vom netten Nachbarn von Nebenan hin zu einem echten Spartaner wurde bereits im Startbereich zwischen zwei (maximal drei) ohrenbetäubenden Technobeats abgeschlossen. Laute „Aroo! Aroo! Aroo!“ Rufe sorgten zusätzlich für eine Verschmelzung zu einer Einheit, die sich dann anschließend (aufgepeitscht und aufgeputscht) auf den Weg machte, um den Parcours schnellstmöglich zu meistern und im Ziel eine der begehrten Medaillen um den Hals gehängt zu bekommen.

Am Programm standen u.a. unter Panzer und Stacheldraht durch Dreck robben und/oder rollen, Kisten, Ketten und ähnliches schleppen (Hauptsache schwer) und verschieden hohe Hindernisse überwinden. Nachdem ich – bis zu diesem Event – die Zeit meines Grundwehrdienstes erfolgreich verdrängt hatte, wusste ich nach dem Besuch dieser Veranstaltung auch wenigstens wieder, warum…

Zur ganzen Bilderstrecke geht´s dann übrigens hier.

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Agfa APX 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Kick it like David B.

Allerdings ist jetzt nicht David Beckham gemeint, sondern vielmehr David Burnett. Seine Aufnahmen von den Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002 sind für mich extrem faszinierend und demonstrieren sehr deutlich, dass Sportfotografie nicht zwingend hochmoderne Kameras voraussetzt, die 10 Bilder oder mehr pro Sekunde speichern. Außerdem spricht mir seine Herangehensweise (wozu 100e Aufnahmen machen, wenn nur eine gebraucht wird) aus der Seele.

Das Derby zwischen Berndorf und Pottenstein in der 18. Runde der 2. Klasse Triestingtal bildete den Rahmen für meinen ersten Versuch, Sportfotografie auch einmal mit einfachen Mitteln zu versuchen. Als Kamera habe ich auf eine AGFA Isola zurückgegriffen, die mit zwei Blenden (f6.3 und f11) und drei Verschlusszeiten (B, 1/30 und 1/100) nur marginal mehr Möglichkeiten als eine HOLGA bietet. Der Zonenfokus in Kombination mit der einfachen Linse ist ein Garant für Unschärfe – die perfekten Zutaten also für Aufnahmen, die sich sicher nicht durch technische Brillanz auszeichnen. Aber eben diese Einfachheit der Bilder lenkt den Blick wieder zurück auf die eigentliche Aufnahme und das Geschehen. Die (Bild)Wirkung entscheidet schlussendlich, ob Aufnahmen als ge- oder misslungen empfunden werden.

P.S. Ausgerechnet im Derby ist eine tolle Bilanz von Berndorf zu Ende gegangen und sie mussten sich 0:4 geschlagen geben. Aber es gibt eben weder im Sport noch in der Fotografie die ultimativ richtigen Herangehensweisen bzw. Erfolgsrezepte…

AGFA Isola I / Fuji Neopan Acros 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Summa Summaron

Voriges Jahr hatte mich ja bekanntlich der Wetzlar Virus befallen, der dann anschließend mit der Anschaffung einer M2 inkl. 50mm Elmar auskuriert worden ist. Nun ja, der Virus hat sich jetzt als hartnäckiger als erwartet herausgestellt und diesmal wurde der Heilungsprozess mit einem 35mm Summaron eingeleitet. Obwohl (und um mir selbst nichts vorzumachen): eine klassische „Reportagebrennweite“ gehört einfach ins Haus (ein „must-have“ sozusagen!), auch deshalb, weil die M2 ja einen eigenen Rahmen für 35mm ins Sucherfenster einspiegelt.

Ganz klassisch habe ich es dann auch zum ersten Mal benutzt: Belichtungszeit, Blende und Schärfebereich vorab eingestellt und einfach eine Stunde durchs diesjährige Volksfest geschlendert. Die Motive haben nicht lange auf sich warten lassen und v.a. das Vorfokussieren mit Blende 8 oder mehr schafft einen derart großzügigen Schärfebereich, dass dann einfach mehr Zeit bleibt, das Geschehen zu verfolgen und das Bild zu gestalten. Die optische Qualität ist (wie nicht anders zu erwarten) auch sehr gut, der Wetzlar Virus sollte somit wieder auskuriert sein – bis zum nächsten Mal halt, weil ein Rahmen für 90mm Brennweite würde bei der M2 auch noch eingespiegelt werden…

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

no sports!

Trotz Marathon und Fußball Derby in Wien gab es für mich am letzten Wochenende ausschließlich Kulturelles: Am Samstag stand ein Besuch der Inneren Stadt inkl. Albertina am Programm und am Sonntag ging´s an die nördliche Wiener Peripherie, wo ich mir die Vernissage von Gerald und Siegfried nicht entgehen lassen wollte (absolut sehenswerte Bilder!). Eine Kamera war natürlich immer mit im Gepäck und so habe ich (wenig überraschend) auch ein paar Aufnahmen mit nach Hause gebracht…

Nikon FA / 50mm f1.8 Pancake / Agfa APX 400 (abgelaufen 2010) / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

Konica Hexar AF / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Kunterbuntes Osterwochenende in Schwarz-Weiß

Bevor am langen Osterwochenende Füße hochlagern angesagt war, gab es für mich noch ein paar Sachen zu erledigen. Zunächst war da ein kompakter „Crash-Kurs Analogfotografie“ zu halten, um vermeintliche Rätsel zu lösen und offene Fragen zu beantworten. Die Motive, die mir beim anschließenden Fotospaziergang quer durch Leobersdorf so ins Auge gesprungen sind, gibt´s natürlich auch als Bilder zum Zeigen:

Asahi Pentax SV / Pentacon electric 135mm f2.8 / Agfa APX 100 / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

Tags darauf durfte ich bei einem Einzelcoaching meine Arbeits- und Herangehensweise bei Fotoreportagen näher erläutern bzw. beim diesjährigen Ostereiersuchen im Theaterpark auch gleich in der Praxis demonstrieren – selbstverständlich gibt´s auch davon ein paar Bilder zum Zeigen:

Nikon F100 / 35mm f1.8 / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Melangerie

Ich muss vorausschicken, dass ich Veränderungen nicht wirklich mag und daher auch nur ungern einmal beschrittene Pfade verlasse. Als z.B. „mein“ SW Entwickler „Promicrol“ eingestellt wurde, war ich anfänglich kurz der Verzweiflung nahe, habe aber mit Ilford´s ID-11 schnell einen Ersatz gefunden, mit dem ich auch bestens zurechtkomme. Also warum etwas ändern, wenn eh alles reibungslos funktioniert? Es ist auch rational nicht erklärbar, aber nachdem in einem Forum regelmäßig „Caffenol“ als Entwickler genannt wurde (und die Beispielbilder auch mehr als annehmbar aussahen), war es an der Zeit sich Gedanken um eine Alternative zu dem sonst verwendeten chemischen Zeugs zu machen. Ein verstopfter Badewannenabfluss tat sein Übriges, weil wer einen verstopften Abfluss mit einem selbst gepanschten Gemisch aus Natron, Salz und Essig frei bekommt, sollte auch an der Herstellung von Caffenol nicht scheitern – so zumindest meine Überlegung…

Die Zutaten (Kaffeepulver, Vitamin C und Waschsoda) sind schnell besorgt und Rezepte bezüglich Mischverhältnissen sowie Entwicklungszeiten im Internet zuhauf auffindbar – einem ersten Testgalopp stand somit nichts mehr im Wege. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Johannes Gstöttenmayer aus Linz bedanken, der mich buchstäblich in letzter Minute über die Unterschiede von Soda aufgeklärt hat und aufgrund dessen ich das Mischverhältnis noch rechtzeitig korrigieren konnte.

Ich will jetzt nicht bis ins kleinste Detail die (Entwicklungs)Abläufe schildern, die ohnehin im Netz vorhanden sind (also quasi kalten Kaffee aufwärmen), aber geklappt hat es einwandfrei. Die Negative waren zwar eine Spur kontrastärmer als sonst, aber das lässt sich ja im Nachhinein auch noch steuern. Der Vorteil, dass Caffenol bedenkenlos über das Abwasser entsorgt werden kann, wiegt in Zeiten wie diesen ungleich schwerer. Passenderweise dazu habe ich die erste kleine Serie in der Natur bei einer Angeltour mit Steffi geschossen… 

Nikon FA / 35mm f2.8 / Ilford FP4 Plus / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

…und weil es ja mit dem Ilford FP4 Plus so gut geklappt hat, konnte ich nicht widerstehen und habe einen Fuji Neopan Acros in die M2 gespannt. Geklappt hat´s auch diesmal wieder, sowohl beim sonnigen Sonntagsspaziergang als auch bei einem (bewölkten) Besuch des Symposiums in Lindabrunn. 

Leica M2 / 50mm f2.8 Elmar / Fuji Neopan Acros 100 / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

…und nachdem aller guten Dinge „Drei“ sind, habe ich es mir nicht nehmen lassen und kurzerhand beim vorösterlichen Spaziergang nach und von Berndorf einen Agfa APX 100 belichtet und auch diesen mit Caffenol entwickelt. Diesmal war ich bereits mit den Negativen sehr zufrieden und die Abläufe bei der Entwicklung sind mittlerweile auch schon ein wenig „automatisiert“, was die ganze Sache für Gewohnheitstiere (wie mich) ein wenig erleichtert.

Leica M2 / 50mm f2.8 Elmar / Agfa APX 100 / entwickelt in Caffenol C-M / Scan vom Negativ

Fazit nach Entwicklung von drei verschiedenen Filmen: Caffenol ist leicht herzustellen & handzuhaben – kurzum ein empfehlenswerter Entwickler, der nicht nur das Geldbörserl, sondern auch die Umwelt schont! 

(Ver)Drehungen

Manche Objektive kauft man sich trotz ihrer „Schwächen“ und manche genau deswegen. Das Helios ist so ein Fall („Swirly Bokeh“). Bei weit geöffneter Blende (ver)dreht sich der Hintergrund und genau dieser spezielle Look ist es, der das Helios so besonders macht. Die Schärfe lässt bei Offenblende zwar sichtbar nach, aber Schärfe ist ja bekanntermaßen auch nicht alles. Wer also eine preisgünstige Alternative zu teuren Nachbauoptiken (wie z.B. das Petzvalobjektiv) sucht, ist mit diesem soliden russischen Objektiv bestens versorgt.

P.S. Und weil das Helios eben ein wenig anders ist, habe ich auch diesmal etwas anderes, für mich nicht wirklich typisches fotografiert, nämlich die ersten zarten Frühlingsboten…

Asahi Pentax SV / Zenit Helios (44M-6) 58mm f2.0 / Kodak Color Plus 200 / Scan vom Negativ

im Hotel #2

Wie erhofft hat sich „die eine Gelegenheit“ im Hotel zu shooten recht schnell ergeben, also nochmals ab ins Alpenvorland – diesmal ohne RB67, dafür mit der mobileren AFDII und mit Petra. Eine dichte Wolkendecke verhüllte die gesamte Region und Licht war somit absolute Mangelware. Mir blieb also nichts anderes übrig als den Kodak TRI-X auf ASA 1600 zu pushen, um so auf einigermaßen verwacklungsfreie Verschlusszeiten zu kommen – harte Kontraste und sattes Schwarz quasi vorprogrammiert.

Mamiya AFDII / 80mm f2.8 / Kodak TRI-X (gepusht auf 1600) / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Obwohl es recht schade war, dass es gar so dunkel war, sind aber genau deswegen recht stimmungsvolle Bilder entstanden (auch wenn manche Bereiche im Schwarz regelrecht absaufen). Meinen ursprünglichen Plan, den Portra 800 als 200er zu belichten, musste ich jedoch fallenlassen, aber vielleicht ergibt sich ja noch einmal „die andere Gelegenheit“. So bleibts vorerst bei SW Aufnahmen mit Petra, die trotz kühler Temperaturen tapfer durchgehalten hat.

Mamiya AFDII / 80mm f2.8 / Kodak TRI-X (gepusht auf 1600) / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Als dann keine Rolle TRI-X mehr über war, habe ich notgedrungen zu einem Ilford Delta 3200 greifen müssen. Um es (relativ) kurz zu machen: Ich vergleiche diesen Film immer mit einem speziellen Gegenstand, den man sich voller Freude gekauft hat und dann nicht verwendet, weil man damit nicht zu Rande kommt – wie z.B. Rollschuhe, die nach den ersten zerschundenen Knien wieder in der Schachtel im hintersten Winkel des Kastens landen. Bei mir sind es aber weder Rollschuhe noch ein Kasten – sondern der besagte Delta 3200 im Kühlschrank. Jedes Mal beim Öffnen fällt er mir entgegen (leichtsinnigerweise habe ich damals gleich mehrere Packungen gekauft).

Übrigens bitte nicht vom Aufdruck 3200 irritieren lassen, tatsächlich hat der Film eine Empfindlichkeit von „lediglich“ 1000 ASA und wird bei der Entwicklung (bzw. Entwicklungszeit) auf 3200 gepusht. Doch anstatt dass die Kontraste beim Pushen zulegen (wie z.B. beim TRI-X), werden diese bei höherer Empfindlichkeit sichtbar schwächer. Zumindest meine Negative werden bedauerlicherweise immer recht flau und kontrastarm. Dank Lightroom kann ich dann zwar schon noch etwas aus den Negativen rauskitzeln, aber zufriedenstellende Ergebnisse sehen für mich anders aus.

P.S. Nachdem mir beim Öffnen des Kühlschranks immer noch zwei Rollen vom Delta 3200 entgegenfallen, werde ich ihn wohl oder übel nochmals verwenden (müssen) – das letzte Wort ist in diesem Fall also noch nicht gesprochen…

Mamiya AFDII / 80mm f2.8 / Ilford Delta 3200 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

business as usual…

Aufstehen, Morgenkaffee trinken, ab zum Zug & anschließend ins Büro, arbeiten, Nachmittagskaffee trinken, wieder zum Zug gehen, heimfahren, Katze füttern – ein ganz normaler unspektakulärer Arbeitstag, festgehalten mit dem Nikon 50mm F1.8 „Pancake“ & dem Ilford FP4 Plus.

Fazit: Als „Immerdrauf“ macht das kleine Nikon Objektiv einen sehr guten Eindruck, sehr kompakt und mit einer Offenblende von 1.8 bestens auch bei schlechteren Lichtverhältnissen einsetzbar. Der Ilford FP4 ist ein klassischer SW Film und eine Spur körniger als z.B. der Fuji Neopan Acros 100. Für meinen Geschmack hat er dadurch mehr analogen Charme und Charakter – kurzum ein Film, den ich sicher noch öfters verwenden werde! Beispielbilder gibt´s natürlich auch…

Nikon FA / 50mm f1.8 Pancake / Ilford FP4 Plus / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

„Nehmen Sie hoch das Bein, treten Sie ein…

…unser Tanz, er muss der nächste sein“ – diese Textzeile(*) ist mir spontan eingefallen, als ich das erste Mal den Ballsaal des seit Jahrzehnten stillgelegten Hotels betreten habe. Der pompöse und leicht dekadent wirkende Saal versprüht „Titanic-Charme“, aber auch die anderen Räumlichkeiten inkl. der noch vorhandenen Möbelstücke glänzen mit der Originalpatina längst vergangener Tage – nur mit dem Unterschied, dass man sich eben nicht auf dem Meeresgrund, sondern in einem Hotel in den Bergen befindet.

Fotografisch war es eine echte Herausforderung, sechs Stunden, vier Etagen und eine erhebliche Anzahl an Zimmern, jedes irgendwie gleich, aber doch auch verschieden, vollgepackt mit unterschiedlichstem Mobiliar. Aber zum Glück wird es dank Valentin noch die eine (und hoffentlich auch andere) Gelegenheit geben, dem Hotel den einen (oder anderen) Besuch abzustatten.

(*) Falco, Brillantin´ brutal (aus dem Album „Junge Römer“; GIG Records, 1984)

Mamiya RB67 / 65mm f4.5 & 127mm f3.8 / Kodak Portra 400 & Fuji Neopan Acros 100 (entwickelt in ID-11) / Scan vom Negativ

check #1

Gleichzeitig mit der Buchung meines diesjährigen Urlaubs haben sich zwei Fragen aufgeworfen:

  • Welche Kamera kommt in den Genuss einer Reise?
  • Welchen Film soll ich einspannen?

Unter der Voraussetzung, dass ich erstens nicht viel schleppen möchte und zweitens die Fotografie in meinem Urlaub ohnehin nur eine Nebenrolle spielt, war die Beantwortung der ersten Frage recht schnell erledigt (Nikon FA). Die „Filmfrage“ hat mich ein wenig länger beschäftigt, aber mein Favorit hat sich recht bald herauskristallisiert. Der Fuji Neopan Acros 100 hat mich im Mittelformat immer sehr begeistert, warum also ihn nicht auch einmal im Kleinbildformat testen? Kurz und gut, an einem recht sonnigen Wochenende habe ich dann bei einer „Rund um St. Veit – Tour“ eine Patrone Neopan Acros in die Nikon eingelegt. Wie erhofft bzw. erwartet waren die Ergebnisse extrem feinkörnige Negative mit wirklich beeindruckendem Tonwertumfang. Einziger Wermutstropfen beim Neopan Acros 100 ist der Preis, aber (auch das sollte gesagt werden) der Film ist jeden Cent wert! Jetzt muss ich nur noch ein wenig warten, bis der Film dann auch dort zum Einsatz kommt, wofür er vorgesehen ist…

Nikon FA / 35mm f2.8 / Fuji Neopan Acros 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

check #2

Flohmarktkäufe bergen immer ein gewisses Risiko in sich: Funktioniert eh alles so wie gewünscht, ist die Kamera wirklich lichtdicht, etc.? Abhilfe schafft in der Regel ein Testfilm, um die Funktionalität festzustellen (und erste Ergebnisse zu sehen). Dieses eine Mal war es jedoch anders, praktischerweise war noch ein Film in einer Zeiss Ikon Box Tengor eingelegt. Beim Drehen am Filmtransportknopf erschien die „8“ im Kontrollfenster, also noch Platz für eine (letzte) Aufnahme am Rollfilm. Die Entfernung auf die gegenüberliegende Szenerie gestellt, Blende geschätzt und sanft den Auslöser betätigt. Die eigentliche Überraschung war zunächst unmittelbar nach dem Öffnen: Ich hatte mit einem SW Film gerechnet, allerdings kam ein Farbfilm zum Vorschein (Kodacolor II), also erst mal ab ins Fachlabor und ein klein wenig warten…

Die Szenerie selbst war zwar nicht so spannend und der Farbstich bei einem derart alten Film (70er Jahre) quasi vorprogrammiert – aber die Kamera funktioniert und wird auch fix Verwendung finden…

Zeiss Ikon Box Tengor / Kodacolor II / Scan vom Negativ

alles halb so wild

In den späten 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts konnte/durfte/musste ich vom 1.Stock des Hauses meiner Großeltern den Brauch des Faschingsverbrennens mitansehen. Damals wirkte das ganze Treiben recht furchteinflössend bzw. verstörend. Jetzt, einige Jährchen später und so gut wie erwachsen, konnte/durfte/musste ich dieses archaische Treiben einfach nochmals erleben. Die Gelegenheit dazu ergab sich am Faschingsdienstag in Hirtenberg. Aber wie so manches im Leben relativieren sich gewisse Dinge mit zunehmendem Alter und das Faschingsverbrennen beispielsweise ist ganz und gar nicht mehr furchteinflössend…

Nikon FA / 35mm f2.8 / Kodak TRI-X (gepusht auf 1600) / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

fade away…

Doppelbelichtungen gezielt einsetzen – das wollte ich schon zwar schon länger, aber lediglich ein roter Faden für eine Serie wollte mir nicht so recht einfallen. Ende des vorigen Jahres formten sich erste Gedanken zu einer vagen Idee und einem ersten Testshooting mit Rosanna standen nur mehr die arktischen Temperaturen im Weg.

Bedauerlicherweise hat das Wetter dann auch beim Shooting nicht so ganz mitgespielt und so war nach zwei Rollen Film vorerst einmal Schluss. Bei etwas weniger Wind und etwas höheren Temperaturen steht einer Fortsetzung nichts im Wege. Eine kleine Vorschau gibt´s schon hier und jetzt…

Mamiya AFDII / 80mm f2.8 / Fuji Neopan Acros 100 (entwickelt in ID-11) & Kodak Portra 160 / Scan vom Negativ

auf Schlagdistanz…

Ich bin normalerweise kein Freund von Menschenansammlungen, Schwarz-Weiß liegt mir in der Regel auch mehr als Farbe und Weitwinkelobjektive sind für mich sehr entbehrlich. Aber in der Faschingszeit ist schließlich (fast) alles erlaubt – deshalb rein ins Getümmel, Farbfilm in und eine 24mm Festbrennweite auf die Kamera!

Obwohl diese eine Aufnahme nicht die optimale Schärfe aufweist, zeigt sie recht deutlich wie nah man mit einem Weitwinkel gehen kann bzw. muss (der Handrücken links im Bild ist meiner). Mehr Aufnahmen vom Faschingsumzug in Berndorf gibt´s dann hier

Nikon F100 / 24mm f2.8 / Kodak Gold 200 / Scan vom Negativ

…alternativ zum bunten Farbenspiel habe ich zusätzlich noch ein paar SW Aufnahmen mit einer alten Agfa Isola I geschossen. Diese Kamera hat eine fixe Verschlusszeit von 1/30 und einen (unpräzisen) Zonenfokus – also die perfekten Zutaten für Bilder, wie man sie sonst nur mehr in den Fotoalben der Großeltern findet…

Agfa Isola I / Rollei RPX100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

denk.mal

Während ich noch einige von meinen Großeltern erlebte Geschichte(n) aus der Kriegs- und Besatzungszeit(*) gehört habe, werden für die nachfolgenden Generationen nur die denkmalartig in den Himmel ragenden Symbole der längst zerfallenen Sowjetunion sichtbar sein, die – gemeinsam mit den darunterliegenden Gräbern – an die Befreiung & Besatzung Österreichs erinnern.

(*) Obwohl diese Geschichten jetzt rein gar nichts mit Fotografie zu tun haben, nacherzählen will ich sie trotzdem: Da war einmal die Geschichte von einem Russen, der an beiden Unterarmen eine Vielzahl an Uhren trug und mit den Worten „Uhra, Uhra“ und auf seine Arme zeigend noch weitere Uhren haben wollte. Oder die Geschichte von dem Russen, der nicht Fahrrad fahren konnte und der daraufhin folgenden (und mühsamen) Lernphase (dass die Räder weder vorne noch hinten einen Reifen hatten, hat die Sache natürlich auch nicht erleichtert). Die nicht so heiteren Geschichten sind nur angedeutet worden – Details wurden mir zum Glück erspart.

P.S. Es ist durchaus möglich, dass ich eine kleine Serie über „Russenfriedhöfe“ fotografieren werde – ein erstes Herantasten ist schon mal gemacht…

Mamiya AFDII / 150mm f3.5 / Fuji Neopan Acros 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Zwischenhoch

Erstes Februarwochenende: die Sonne zeigt sich nach einer gefühlten Ewigkeit und die Temperaturen wandern endlich einmal ins Plus. Grund genug die eigenen vier Wände zu verlassen und sowohl mich selbst als auch Kamera(s) zu bewegen – samstags im Doblhoffpark in Baden und sonntags im Lainzer Tiergarten in Wien…

Lubitel 2 / Fuji Neopan Acros / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Leica M2 / 50mm f2.8 Elmar / Agfa APX 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

kalt erwischt!

Burgenland statt Grönland, Neusiedler See statt Nordpolarmeer – dank mehrwöchigem Dauerfrost konnte man auch in unseren Breiten auf dem Eis spazieren. Und weil das ja nicht unbedingt jedes Jahr vorkommt, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mich aufs Eis begeben.

P.S. Die Kamera & die Optik habe ich nicht gewechselt, den Film dafür zum Leidwesen meiner klammen Finger gleich dreimal…

Asahi Pentax SV / Vivitar 35mm f1.9 / Agfa Agfacolor Optima 125 / Scan vom Negativ

Asahi Pentax SV / Vivitar 35mm f1.9 / Agfa APX 400 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Asahi Pentax SV / Vivitar 35mm f1.9 / Kodak Gold 200 / Scan vom Negativ

steil bergab…

Alles war so schön geplant, arbeiten zwischen Weihnachten und Neujahr und anschließend eine Woche frei, um eine kleine Fotoserie über nicht (mehr) benötigte und entsorgte Weihnachtsbäume zu schießen. Nicht geplant war allerdings die hartnäckige Bronchitis, die mich unmittelbar nach einem Magen-Darm-Virus für gute zwei Wochen keine großen Sprünge hat machen lassen. Aber auch die kurzen Wege (Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und retour) lassen sich für kleine Fotoserien verwenden. Passenderweise habe ich dafür einen 2010 abgelaufenen Agfa APX 400 verwendet – also genauso wenig frisch wie ich mich gefühlt habe…

Nikon F100 / 50mm f1.4 / Agfa APX 400 (abgelaufen 2010) / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

…leicht bergauf

Am Wege der Besserung ist sich dann zum Glück noch ein kleinerer Spaziergang ausgegangen und so konnte ich den geschenkt bekommenen Agfa APX 100 (danke Siegfried!) einem ersten kleinen Praxistest unterziehen. Üblicherweise greife ich bei neuen Filmen gerne auf bewährtes Gerät zurück, um eventuelle Fehlerquellen zu minimieren. Diesmal (wahrscheinlich ob meines angeschlagenen Zustandes) habe ich meine eigenen Regeln gebrochen und kurzerhand den Film in die letzte Neuerwerbung (eine wunderschöne schwarze Asahi Pentax SV) eingespannt, vorne drauf ein russisches Helios 44M-6. Und weil sowohl das Gerät als auch die Filmentwicklung bestens funktioniert haben, gibt´s auch davon eine paar Bilder zum Herzeigen – zwar nicht das, was ich ursprünglich geplant gehabt habe, aber immerhin…

P.S. Wenn alles planmäßig verläuft gibt´s die Fotoserie über die Weihnachtsbäume dann nächstes Jahr! Aber wer weiß das schon…

Asahi Pentax SV / Zenit Helios (44M-6) 58mm f2.0 / Agfa APX 100 / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ