Tagebuch 2020

kein Brot, keine Spiele…

Nein, keine Sorge – ich werde diesmal nicht wie in den letzten Beiträgen großartig herumjammern, denn es geht mir ganz gut, sehr gut sogar: ein reduziertes aber nach wie vor fixes Einkommen, eigener Raum zum Arbeiten von zu Hause, meine gewohnte Umgebung als Wohlfühlzone vor der Haustür – also alles im grünen Bereich.

Ganz anders stellt sich jedoch die Situation für die Familie Spindler dar. Sie betreiben bereits seit Generationen den Zirkus Candy und durch den Corona Ausbruch sitzen sie seit März in St. Veit/Tr. fest. An eine Weiterfahrt ist vorerst nicht zu denken, und ausgerechnet jetzt zur besten Zirkus-Zeit bleiben auch noch die Einnahmen aus. Ungeachtet der mehr als misslichen Lage ist die Zuversicht und der Wille im persönlichen Gespräch deutlich rauszuhören, denn als kleiner Privatzirkus ist das Leben ohnehin (auch in Nicht-Corona-Zeiten) nicht gerade einfach.

Unterstützung bekommt der gestrandete Zirkus v.a. von der hiesigen Bevölkerung – wer mag, kann ja einen kleinen Ausflug rund um die Gegend von Berndorf machen und dabei dem Zirkus einen Besuch abstatten. Wer nicht vorbeischauen kann, aber trotzdem helfen möchte, die Kontaktdaten sind auf den Aufnahmen zu sehen. Apropos Aufnahmen: ein paar davon gibt´s wie immer direkt hier im Tagebuch – einige mehr dann unter Reportagen.

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Und nun? Wie geht´s weiter?

In den ersten Wochen nach Ausbruch der Corona Krise habe ich nicht ansatzweise die Ruhe gefunden, um eine Kamera in die Hand zu nehmen, geschweige denn auch nur irgendetwas zu fotografieren. Obwohl der Corona Virus jetzt zwar (vorerst) in Zaum gehalten zu sein scheint, fehlt mir z.B. in größeren Städten immer noch der feste Boden unter den Füßen. Deshalb habe ich einen ersten vorsichtigen Versuch des Wiedereinmalfotografierens bei einem kleinen Waldspaziergang unternommen und dabei das Licht- und Schattenspiel in den Blättern auf Film gebannt. Der Boden unter meinen Füßen hat sich dabei zumindest recht fest angefühlt und so werde ich mich dieses Jahr wohl verstärkt auf Motivsuche vor meiner Haustür begeben – schau ma mal, was dann dabei rauskommt…

Asahi Pentax SV / Pentacon electric 135mm f2.8 / Kodak Portra 400 / Scan vom Negativ

…und weil mir übrigens die ersten Aufnahmen mit der Lomo LC-A („homesick“) so gut gefallen haben, habe ich eine weitere kleine & absolut unspektakuläre Bilderstrecke geschossen (mit flugzeugfreiem Himmel als Hauptmotiv auf (nahezu) farblosem Farbfilm).

Lomo LC-A / Agfa Vista 200 / Scan vom Negativ

Nachtrag #2 – Big Five da capo

Ich hatte es ja nach erster flüchtiger Durchsicht der Negative schon erhofft und es ist nach Erhalt der Scans auch tatsächlich so eingetreten: Der (vorerst letzte) belichtete Film beschert neue Aufnahmen in allen drei Kategorien („Big Five & More“, „Hide & Seek“ und „find the mistake“) – also egal was man sucht und wo man schaut, es gibt in jeder Galerie etwas Neues zu finden. Allerdings werden das wohl für längere Zeit die letzten Aufnahmen aus dem Tiergarten bleiben – schade, denn jetzt wäre ich so richtig in Schwung gekommen…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Nachtrag #1 – trespassing

Ja, das cyberlab hat zum Glück wieder offen und damit kann ich bereits Angekündigtes nachreichen. Beginnen möchte ich mit den Aufnahmen entlang der Pottendorfer Straße in Wiener Neustadt. Das Ergebnis der Dokumentation über die Veränderung der Umwelt auf zwei Kilometer Länge entspricht im Großen und Ganzen den Bildern, wie ich es mir auch vorgestellt habe, lediglich das Wetter bzw. die Lichtstimmung hätten besser (= weniger strahlend) sein können. Wie dem auch sei, die Bilder stelle ich jetzt einmal in die dafür vorgesehene eigene Galerie, ein nochmaliger zwei Kilometer langer Spaziergang im Herbst ist jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Hasselblad 500 C/M / 50mm f4 T* / Kodak Portra 160 / Scan vom Negativ

homesick

Seit dem letzten Jahr reduziere ich mein Foto-Equipment deutlich und ständig. Dem Will-Haben-Gefühl habe ich auch bereits öfters erfolgreich widerstanden und abgesehen von einer funktionsfähigen(!) Lomo LC-A fehlt absolut nichts (eine mit einem defekten Verschluss hätte ich eh). So gesehen war die Anschaffung einer Lomo LC-A auch keine echte Erweiterung des Equipments, sondern bestenfalls eine Wiederherstellung des bestehenden Status Quo (man kann sich ja alles schönreden!). Wie dem auch sei, als sich die Gelegenheit ergeben hat, eine russische LC-A in neuwertigem Zustand (und keine LC-A+ aus China Produktion) zu erwerben, musste ich kurzerhand zuschlagen.
Der erste Funktionstest zeigte keine Auffälligkeiten und auch der erste Praxistest mit einem 1999 abgelaufenen FP4 brachte neben verstohlenen Blicken einiger MitbürgerInnen (Willkommen am Land!) einen kleinen fotografisch dokumentarischen sonntäglichen Querschnitt der Gegend rund um meine „Homebase“. Die Kamera arbeitet jedenfalls einwandfrei und wenn man die Entfernung mit dem Zonenfokus gut erwischt, haben die Aufnahmen trotz obligatorischen Verzerrungen auch eine durchaus akzeptable Schärfe. Jedenfalls ist jetzt dann mal Schluss – ich brauche wirklich, ziemlich sicher, also wahrscheinlich nix mehr…

P.S. Weil ich dem Charme der Lomo (wieder einmal) erlegen bin, habe ich mein „Lomo & Co“ – Portfolio erweitert und kurzerhand eine weitere kleine Serie zusammengestellt. Anzumerken wäre nur noch, dass diese Aufnahmen nicht während des Shut Down entstanden sind – es ist auch ohne Corona Ausgangsbeschränkung nicht wirklich viel los bei uns…

Lomo LC-A / Ilford FP4+ / entwickelt in Rodinal 1+25 / Scan vom Negativ

Aus. Maus.

Kurzes Update zu meiner Gemeinschaftsausstellung mit Siegfried Salzmann in der Malwerkstatt: Auch wenn zur Zeit die Corona-bedingten Beschränkungen stückerlweise gelockert werden – die Ausstellung bleibt geschlossen bzw. wird auch die Finissage abgesagt. Danke nochmals an alle, die bei der Vernissage anwesend waren oder die Ausstellung in den darauffolgenden Tagen noch besucht haben bzw. noch besuchen konnten. Wir (Lore, Siegfried & ich) haben eine Menge Herzblut reingesteckt – Es war sehr schön, es hat mich (uns) sehr gefreut. Sobald gegen Corona ein Kraut gewachsen ist und dem Virus der Kehraus gemacht wurde, gibt´s wieder eine neue Ausstellung :)

Leica M2 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in Amaloco AM74 1+15 / Scan vom Negativ

von der Idee zum Projekt #3

Tja, und dann gibt es die Projekte, die weniger aus einer sich entwickelnden Idee heraus geboren werden, sondern einfach ans Licht der Öffentlichkeit müssen, weil es genau genommen eh schon immer tief und fest in uns verborgen schlummernd drinnen war. Mit ein Grund das Projekt „jahrmarkttag“ abzuschließen, war u.a. auch, dass ich es einfach leid war, die ewig gleichen Diskussionen und Gespräche vor Ort zu führen (bzw. führen zu müssen). Deshalb habe ich mich wieder vermehrt den stillen Objekten meiner Umwelt gewidmet. Kurzum, das was mit „Neuland“ vor einigen Jahren begonnen hat, findet in erweiterter Form in „Lower Austria“ eine logische Fortsetzung. Wurden damals nur sechs ausgewählte Ortschaften in Niederösterreich dokumentiert, erstreckt sich mein Fokus diesmal über das gesamte Bundesland (wobei die zurzeit vorliegenden Aufnahmen größtenteils aus meiner näheren Umgebung stammen). Zusätzlich erweitert wird das visuelle Erleben durch die Verbindung mit Musik (und auch durch die Poesie der ausgewählten Textpassagen).

P.S. Nachdem ich Corona-bedingt in der nächsten Zeit Menschenansammlungen meiden werde, liegen sowohl das „Big Five-Projekt“ als auch diverse Shooting Ideen erstmals auf Eis, bei „Lower Austria“ könnte es (je nach Entwicklung der Gesamtsituation) in diesem Jahr noch ein paar neue Aufnahmen/Bilderstrecken geben, die dann (wie üblich) hier im Tagebuch präsentiert werden – stay tuned!

Leica M2 & M7 / 35mm f2.8 Summaron / Ilford FP4 Plus / entwickelt in Rodinal 1+50 / Scan vom Negativ

von der Idee zum Projekt #2

Es gibt jedoch auch Begebenheiten und Themen, die man zwar durchaus bewusst wahrnimmt und dann auch zügig mit der praktischen Umsetzung beginnt, um später nach immer wiederkehrender Betrachtung der Aufnahmen festzustellen, dass man nicht nur ein einziges Thema und/oder eine einzige Serie hat, sondern dass sich noch viel mehr daraus ergibt, als man ursprünglich dachte. Ein solches Thema ist für mich der Tiergarten Schönbrunn, einerseits anachronistisch und andererseits z.B. durch Artenschutzprogramme doch auch wieder irgendwie zeitgemäß. Wie dem auch sei, obwohl ich beim Projekt „the Big Five“(*) ursprünglich nur die Interaktion BesucherIn / Tier abbilden/dokumentieren wollte, haben sich nach mehreren Besuchen dann mehrere Kategorien herauskristallisiert.

(*) für die „Nicht-Safari-Affinen“ der Wikipedia-Eintrag zu „Big Five

Big Five & More: auf Fotosafari im Zoo mit dem 35mm Objektiv (wobei ich aber eben nicht ausschließlich Tierisches im Visier habe)…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Hide & Seek: Einiges wird in dieser Serie schneller zu finden sein, anderes wird länger dauern, aber wie auch immer: wer hat nicht schon in diverse Gehege gestarrt und erst nach einer gefühlten Ewigkeit das jeweilige Tier erspäht? Na eben…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

find the mistake: Es ist halt nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht – expect the unexpected…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

P.S. ein bereits belichteter Film zu dieser Serie wird demnächst ins Cyberlab zum Scannen geschickt, sobald die Ergebnisse vorliegen, wird die Serie noch ein wenig ergänzt (bevor sie aufgrund Corona fürs erste auf Eis gelegt wird). Irgendwann geht´s dann aber sicher wieder weiter, bis dahin noch alles Gute, gesund und zu Hause bleiben!

von der Idee zum Projekt #1

Es gibt Begebenheiten und Themen, die man zunächst nur beiläufig wahrnimmt, abspeichert, länger reifen lässt, bis endlich die Zeit gekommen ist, die Gedanken dazu neu zu ordnen, um dann nach immer wiederkehrender Rückerinnerung endlich auch mit der praktischen Umsetzung zu beginnen. Ein solches Thema ist für mich die Pottendorfer Straße in Wr. Neustadt, die auf zwei Kilometer Länge ein Kaleidoskop menschlicher Existenz abbildet – Triviales, Komplexes, Profanes und Sakrales. Bevor ich jedoch den endgültigen Schritt von der reinen Idee zum Projekt gemacht habe, bin ich mit der Agfa Click und meinen letzten beiden Rollen vom ungeliebten Ilford Delta 3200 losgezogen, um erste Testaufnahmen zu schießen – einerseits um meine Wahrnehmung zu schärfen und andererseits auch um meine Gedanken nochmals kreisen zu lassen.

Kurz vor Ausbruch der Corona Krise habe ich dann auch noch drei Rollen Kodak Portra belichtet. Der Kopf war bei den Aufnahmen nicht mehr ganz frei und obwohl ich das Ergebnis dieser Aufnahmen noch nicht kenne, glaube ich zu wissen, dass ich im Herbst nochmals nach Wr. Neustadt fahren werde, um die finalen Bilder zu schießen. Die SW Testaufnahmen vom ersten Herantasten gibt´s gleich hier im Tagebuch, die farbigen Ergebnisse mit dem Portra werde ich – sobald das Labor meines Vertrauens wieder öffnet – ehebaldigst nachreichen und u.U. etwas später im Jahr letztendlich auch die endgültigen Ergebnisse…

Agfa Click I / Ilford Delta 3200 / entwickelt in Rodinal 1+50 (Standentwicklung) / Scan vom Negativ

easy going (beinahe jedenfalls)

Vor der Corona Krise hatte ich zum Glück bereits zwei Shootings im Kasten. Beim ersten Shooting des Jahres wollte ich ausschließlich die kleine Leica verwenden. Was sollte da schon schiefgehen, erlauben die spiegellosen Messucherkameras doch ohnehin längere frei Hand Belichtungszeiten. Nun ja, verwackelte Aufnahmen waren dann weniger das Thema als die Erkenntnis, dass das Fokussieren mit Messsucher bei Offenblende schon ein wenig „tricky“ ist…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron & 50mm f2.8 Elmar / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

…und deshalb beim zweiten Mal wieder zum Schwedenwürfel gegriffen – quadratisch, praktisch, gut! Ungeachtet dessen werde ich trotzdem das eine oder andere Mal wieder ausschließlich die kleine M verwenden, soviel steht schon mal fest!

Farbe: Hasselblad 500 C/M / 80mm f2.8 T* / Kodak Portra 800 (@200) / Scan vom Negativ
SW: Hasselblad 500 C/M / 80mm f2.8 T* / Kodak TRIX (@800) / entwickelt in ID-11 1:1 / Scan vom Negativ

…und……………………………….

Schnitt!

Heute ist der erste Tag der Ausgangsbeschränkung. Das, was vor wenigen Tagen noch nicht vorstellbar war, ist tatsächlich eingetreten – Stillstand – plötzlich und unmittelbar. Termine im Kalender sind Makulatur, das einzige was zählt, ist die Gesundheit. Bereits vor längerer Zeit vorbereitete Beiträge fürs Tagebuch werde ich in den Zeiten dieser Krise peu á peu trotzdem veröffentlichen, neue Beiträge sind erst einmal (wie so vieles) abgesagt! Und statt Bilder gibt´s diesmal ein paar Links zu der aktuellen Situation.

P.S. Selbstverständlich ist die derzeit laufende Ausstellung geschlossen und die Finissage auf unbestimmte Zeit verschoben, Ich halte euch auf dem Laufenden, falls, ob & wann es weitergeht. In der Zwischenzeit bleibt bitte alle zuhause und damit gesund!

https://www.sozialministerium.at/public.html

https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=7438416C4E7762504B54413D

Wendepunkt…

Die (mehr oder weniger) kalte Jahreszeit habe ich zwar nicht zur Urlaubsplanung genutzt (mein diesjähriges Reiseziel steht schon länger fest und scheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Punkto COVID-19 auch recht „safe“ zu sein (*)), aber dafür habe ich ein paar Jahre zurückgeblickt und meine Reisen nach Berlin, Paris & Prag (endlich) online gestellt. Die Aufnahmen aus Berlin und Paris sind digital entstanden und jetzt nochmals von mir über- und bearbeitet worden (quasi „digitally remastered“). Bei meiner Reise nach Prag war ich jedoch erstmalig ausschließlich analog unterwegs (Farbfilm, weil das mit dem Entwickeln von SW Filmen war zu dem Zeitpunkt noch so eine eigene Sache…). Diese Reise nach Prag ist jedenfalls mein Wendepunkt hin zur Faszination Analogfotografie und damit in gewisser Weise auch zu meinen späteren Arbeiten.

Berlin:

Nikon D700 / 20mm f2.8 & 50mm f1.4

Paris:

Nikon D700 / 20mm f2.8 & 50mm f1.4

Prag:

(*) 10 Tage später ist alles anders, das Coronavirus hat Europa fest im Griff und der Urlaub ist einmal storniert, aber es gibt Wichtigeres im Leben…

Nikon FA / 35mm f2.8 / Fuji Pro 400H / Scan vom Negativ 

Traraaa!

Damit dieses Jahr nicht ausschließlich wie die vorangegangen Jahre beginnt, gibt´s gleich mal einen ersten Termin zum Vormerken bzw. zum in den Kalender schreiben. Ich stelle nach längerer Zeit wieder mal aus (gemeinsam mit Siegfried Salzmann) und zeige eine feine kleine Auswahl von meinen Reiseaufnahmen.

P.S. Auch wenn die Fotografien größtenteils bereits digital zu sehen waren/sind, gedruckt an der Wand ist der Platz, wo Bilder wirklich hingehören…

wieder ganz traditionell…

Nein, ich wollte heuer zu Beginn des Jahres wirklich nicht wieder Bilder von der ewig gleichen Gegend zeigen, aber nachdem die Preise bei Kodak abermals kräftig angezogen haben (im zweistelligen Prozentbereich) und man auf zwei Beinen ohnehin besser steht, musste ich einfach einen kleinen Probegalopp mit einer möglichen Alternative absolvieren. Ein erster Test mit dem HP5 von der Traditionsmarke Ilford war jedenfalls schon mehr als zufriedenstellend und als netter Nebeneffekt der frostigen Nebelstimmung konnte der HP5 Plus auch gleich mal zeigen, was in punkto Grauwerte in ihm steckt. Auch das Korn verhält sich mehr als moderat, sehr harmonisch und keinesfalls zu dominant! Selbstverständlich werde ich begonnene Serien/Projekte weiterhin mit dem Kodak TRI-X fortführen, allerdings ist für den HP5 bereits ein Platzerl im Kühlschrank reserviert – er kommt zukünftig also sicher wieder und sicher auch öfters zum Einsatz…

Nikon F100 / 50mm f1.4 / Ilford HP5 Plus / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ

Prosit 2020!

Nein, das neue Jahr starte ich zur Abwechslung nicht mit ein paar Aufnahmen vom traditionellen Neujahrsspazierer in heimatlichen Gefilden, sondern mit ausgewählten Schmankerln vom Neujahrsschwimmen am und im Neufelder See. Auch mit Sonnenschein war es (bedingt durch eisigen Westwind) saukalt, dennoch haben erstaunlich viele Menschen (u.a. Weltrekordmann Josef Köberl) den eisigen Temperaturen getrotzt und sind so erfrischend bzw. erfrischt ins neue Jahr gestartet…

Leica M7 / 35mm f2.8 Summaron / Kodak TRI-X / entwickelt in ID-11 / Scan vom Negativ